Mittwoch, August 12, 2015

Ambushmarketing - auch im Sponsorenvertrag anwendbar?

Nach Gabler (http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/81523/ambush-marketing-v6.html) wird Ambushmarketing wie folgt definiert:
1. Begriff: Wird auch als „Schmarotzer“- oder „Trittbrettfahrer“-Marketing bezeichnet. In dieser Kommunikationsstrategie versucht ein werbetreibendes Unternehmen von einem Event oder einer Veranstaltung zu profitieren, ohne selbst Sponsor zu sein.

2. Ausprägungen: Beispiele hierfür sind die Vergabe von Fanartikeln bei einem Sportereignis außerhalb des Stadions oder die Verwendung von Heißluftballons und Zeppelinen neben dem eigentlichen Event (Zitat Ende).

Weitere Beispiele können sein:  Gezielte Werbebotschaften auf dem Weg zum oder vom Stadion sind dann Ambushmarketing, wenn diese nur zu dem Ereignis aufgebaut und aktiv sind. Dauerwerbung, die noch lange vor oder danach am Standort platziert ist, verdächtigt möglicherweise den den Werber, aber dies könnte durch eine einfache Beweisführung entkräftet werden. Verhindern kann man Ambushmarketing nicht, aber bei Olympischen Spielen werden diese Standorte ebenfalls bei den Verhandlungen der Sponsoren mit der NOC oder dem IOC (meist) herangezogen, um Ambushmarketing und Ambushsponsoring zu illegalisieren.

Wie kann man solche Marketingmaßnahmen von Seiten des Veranstalters oder des geschädigten Sponsors, der ja Geld zahlt, aber von einem Wettbewerber konkurrierend Ambushmarketing befürchten muss?

Dieser Frage widme ich mich in meinem Vortrag am Dienstag, den 8.9.2015 , Beginn 18.00 Uhr in der INCOS-Akademie Calw in meinem Vortrag vor Vereins-, Verbands- und Firmenvertretern.

Der Vortrag ist ausgebucht. Sind Sie auch an einem solchen Workshop oder Vortrag interessiert, melden Sie sich bei mir.

Rechtsanwalt Wolfgang Maurer