Sonntag, April 24, 2005

HVW- Verbandstag in Donzdorf 2005

Enttäuscht bin ich von den Delegierten des Handballverbandstags, da sie offensichtlich der Jugend die Verantwortung nicht zutrauen, die sich diese geben wollte. Wem wäre geschadet, wenn der/die Verbandsvertreter/in der Jugend u. a. als Vizepräsidentin im geschäftsführenden Präsidium mitgewirkt hätte. Es wäre ein Zeichen an die Jugend, daß diese in die Verantwortung und Ernst genommen wird. Es wäre ein Signal, daß der Jugend und ihren Vertretern etwas zugetraut wird und es wäre die Chance, die gewünschte Verpflichtung zu erproben, zu schulen und letztendlich Funktionen zu übertragen. So verbleibt ein Gschmäckle, welches durch die rasche Abwicklung des Verbandstags verstärkt wird. Dem Verbandsjugendausschuss und dem Jugendverbandstag ging es nicht darum, Versäumnisse einzufordern, sich zu beschweren oder gar Kritik zu üben; sondern darum, Ernst genommen zu werden. Die beantragten Änderungen hätten die Weichen für eine Verjüngung der Funktionäre gestellt. Vielmehr wurde man weder in den Bezirken ordnungsgemäß angehört, noch am Verbandstag die Sichtweise der Jugend wahrgenommen. So wird die Verbandsarbeit an der Jugend vorbei verwaltet und nicht mit ihr gestaltet. Eine Besinnung der ehrwürdigen Funktionäre tut Not!